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Edvard Grieg Museum Troldhaugen

Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Bergen (Norwegen) ist das Edvard Grieg Museum Troldhaugen. Der berühmte norwegische Komponist verbrachte hier seinen Lebensabend und ist auch in der Nähe begraben. Für Besucher der Stadt ein beliebter Anlaufpunkt, um einerseits mehr über dessen Leben zu erfahren und anderseits die idyllische Lage am zu genießen. In den Sommermonaten locken zudem zahlreiche Konzerte.

Edvard Grieg Museum Troldhaugen flickr (c) Dennis Wright CC-Lizenz

Edvard Grieg Museum Troldhaugen flickr (c) Dennis Wright CC-Lizenz

Kaum ein anderer Komponist der Landes kann und konnte Edvard Grieg das Wasser reichen. Die faszinierende Mischung des Romantikers aus volkstümlicher und klassischer Musik hat ihn weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Seine Ausbildung genoss Grieg in Leipzig und Zeit seines Lebens verband ihn tiefe Freundschaften mit den Größen jener Epoche wie Peter Tschaikowski oder Clara Schumann und Franz Liszt.

Der in Bergen geborene Komponist kehrte aber stets in seine Heimatstadt zurück und verbrachte hier seinen Lebensabend. Am Ufer des Nordåsvannet ließ er sich ein Haus errichten, in dem er noch mehr als 20 Jahre verbrachte.

Historisches Bergen: Stadtführung und Museen

Wenn man Bergen in Norwegen für sich entdecken möchte, muss man sich intensiv mit der Geschichte der Stadt auseinandersetzen. Gleich mehrere historischen Museen geben aus unterschiedlichen Blickwinkeln einen Einblick, alternativ lohnt sich auch eine Stadtführung ausgehend vom Bryggens Museum.

Håkonshalle in Bergen flickr (c) maverick Dal CC-Lizenz

Håkonshalle in Bergen flickr (c) maverick Dal CC-Lizenz

Auch wenn norwegische Städte im Vergleich zu deutschen Metropolen klein und beschaulich anmuten, sollte man sich für deren Entdeckung ruhig ausreichend Zeit nehmen. Insbesondere die Stadtgeschichte wird in Norwegen erheblich unterhaltsamer dargestellt, als man es hierzulande gewohnt ist. Gleich mehrere Museen in Bergen haben sich die Geschichte der Stadt zum Thema gemacht und nähern sich ihr aus ganz unterschiedlichen Richtungen.

Historisches Bergen – die Museen

Bryggens Museum: Hier gewinnt man einen umfassenden Einblick in die Geschichte Bergens anhand zahlreicher Exponate, die aus archäologischen Ausgrabungen stammen. Sogar Überreste aus der Epoche der ältesten Besiedlung aus dem 13. Jahrhundert sind hier ausgestellt.

Alt-Bergen Museum (Gamle Bergen): Das Freilichtmuseum ist eine kleine Stadt in der Stadt. Rund 50 Holzhäuser aus den vergangenen Jahrhunderten wurden aufwendig rekonstruiert und wieder zum Leben erweckt. Zwischen Mai und September können Besucher das einstige Leben dank zahlreiche Darsteller in historischen Kostümen in Werkstätten und Geschäften noch einmal nachempfinden.

Bergen Seefahrtsmuseum (Sjøfartsmuseum)

Angesichts der Geschichte von Bergen in Norwegen ist natürlich das Seefahrtsmuseum (Sjøfartsmuseum) für Besucher besonders interessant. Auf über 2.000 Quadratmetern kann man dort in die Vergangenheit und die Entwicklung der Seefahrt eintauchen, die von jeher in Norwegen eine große Bedeutung besitzt.

Wikingerschiffe - Geschichte im Seefahrtsmuseum Bergen flickr (c) Juanjo Marin CC-Lizenz

Wikingerschiffe - Geschichte im Seefahrtsmuseum Bergen flickr (c) Juanjo Marin CC-Lizenz

Bei einem Besuch von Bergen können sich historische interessierte Reisende sehr umfangreich mit der Geschichte der Stadt auseinandersetzen, die dank der Handelsbeziehungen mit der Hanse eng verbunden ist mit Deutschland. Gerade die Seefahrt hat in der Vergangenheit von Bergen immer eine entscheidende Rolle gespielt und allein schon deshalb hat man diesem Thema ein eigenes Museum gewidmet.

Bryggen in Bergen: Handelsviertel der Hanse

Kaum eine andere Sehenswürdigkeiten wird in Bergen so eng mit der Stadt verbunden wie das alte Handelsviertel Bryggen. Die bunte Häuserfront, die heute zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt, zieht immer noch unzählige Besucher in ihren Bann.

Bryggen in Norwegen flickr (c) Maverick Dal CC-Lizenz

Bryggen in Norwegen flickr (c) Maverick Dal CC-Lizenz

Aufgrund seiner exponierten Lage entwickelte sich das im Jahr 1070 gegründete Bergen zu einem wichtigen Handelspunkt in Skandinavien. Der beliebte Trockenfisch und das Getreide aus den anderen Ländern des Ostseeraumes wurde von hier aus in das ganze Europa verschifft. Bereits im Jahr 1365 gründete die Hanse hier ein eigenes Viertel, das aufgrund der Herkunft der Kontore Tyskebryggen genannt wurde. Innerhalb weniger Jahre florierte das Geschäft und das Viertel wurde immer größer und bedeutender, brachte aber auch allerhand Probleme mit sich.