KODE – Die Kunstmuseen in Bergen

Bergen hat auch in kultureller Hinsicht eine Menge zu bieten. Als einer der Höhepunkte der norwegischen Metropole gelten die KODE Kunstmuseen mit vier Gebäuden im Zentrum der Stadt. Edvard Munch, J. C. Dahl oder einzigartige Chinasammlung beziehungsweise Kunsthandwerk der vergangenen Jahrhunderte zählen zu den Museen, die sich bei Besuchern einer großen Beliebtheit erfreuen.

Kode Museum in Bergen 1

Kode Museum in Bergen

In einer der regenreichsten Städte Europas ist es manchmal ein wahrer Segen, wenn man eine Alternative besitzt. Wenn diese noch so besonders interessant und abwechslungsreich sind wie die Kunstmuseen in Bergen, dann kann ruhig der ein oder andere Schauer niedergehen. Bei den Museen, die unter dem Namen Kode zusammengefasst wurden, handelt es sich um vier unterschiedliche Gebäude mit einer eigenen thematischen Ausrichtung, die zudem früher unter einem anderen Namen bekannt waren.

KODE – Die Kunstmuseen in Bergen in der Übesicht

Kode 1: Auf dieses Museum müssen die Besucher bis zum 1. Januar 2017 verzichten, denn aktuell werden umfassende Renovierungsarbeiten durchgeführt. Früher war dieses Haus unter dem Namen „Vestlandske Kunstindustrimuseum“ bekannt. Adresse: Nordahl Bruns gate 9

Kode 2: Die frühere Stenersen-Sammlung ist vor allem für seine Ausstellung über zeitgenössische Kunst bekannt, die bekannte Künstler beherbergt. Albrecht Dürer, Rembrandt, Paul Gauguin, Paul Cezanne und Pablo Picasso sind nur eine kleine Auswahl dessen an Malern, die mit ihren Werken hier eine Heimat gefunden haben. Ergänzt durch einen Museumsshop und ein Café kann man in die wunderbare Welt der Kunst eintauchen. Adresse: Rasmus Meyers allé 3

Kode 3: In diesem Museum stehen vor allem norwegische Künstler im Mittelpunkt. Bei Namen wie Edvard Munch oder J. C. Dahl, Harriet Backer, Tidemand & Gude, Christian Krogh und Henrik Sørensen dürfte so mancher Kunstliebhaber ins Schwärmen geraten. Sie alle sind in der Dauerausstellung „Das goldene Zeitalter in Norwegen“ zu finden, die einen wunderbaren Überblick über die Kunstgeschichte des Landes gibt. Sehenswert ist zudem ein Raum mit eindrucksvollen Decken- und Wandmalereien, die von Mathias Blumenthal geschaffen wurden, sowie ein Raum mit historischen Einrichtungsgegenständen vergangener Jahrhunderte. Früher war das Museum unter dem Namen „Rasmus-Meyer-Sammlung“ bekannt in Bergen. Adresse: Rasmus Meyers allé 7

Kode 4: Das vierte Museum im Bunde ist auch für die kleinsten Besucher ein lohnenswertes Ziel, denn diese können sich im ehemaligen „Lysverket“ selbst als Künstler versuchen. Zudem werden hier unterschiedliche Workshops zur Weiterbildung angeboten. Wer sich dann doch der Kunst berühmter Künstler zuwenden möchte, findet eine Ausstellung über den Maler Nikolai Astrup, eine zur Entwicklung der Kunst von der Renaissance bis zum 21. Jahrhundert sowie eine zur Gegenwartskunst im Haus.

Eintrittspreise:

  • Erwachsene 100 NOK
  • Studenten 50 NOK
  • Kinder unter 16 Jahren frei

Öffnungszeiten:

Die Museum haben von Dienstag bis Freitag in der Zeit von 11 bis 16 Uhr und am Wochenende in der Zeit von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Fotos: KODE – Die Kunstmuseen von Bosc d’Anjou, CC BY – bearbeitet von borlife.

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